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Ausbildung in Russland — Wie sah denn unser Auslandspraktikum aus

Mittwoch, 14. Januar 2015 um 9:34 von Kevin Peters · Kategorie: Erfahrungen aus der Praxis

Ausbildung in Russland — Wie sah denn unser Auslandspraktikum aus

 

Wie ihr ja schon in mei­nen ver­gan­ge­nen Blog­ein­trä­gen lesen konn­tet und wie auch kürz­lich Feli­zi­tas berich­te­te, haben wir die Mög­lich­keit bekom­men, an einem Aus­lands­prak­ti­kum teil­zu­neh­men. Da die­ser Auf­ent­halt durch ein Sti­pen­di­um (bereit­ge­stellt durch Euro­päi­scher Sozi­al­fonds, Senat der Stadt Ham­burg u. a.) getra­gen wur­de, ent­stan­den für uns auch nur sehr gerin­ge Kosten(Flüge, Unter­brin­gung, Muse­en, ÖPNV wur­de alles über­nom­men, nur Lebens­mit­tel und Unter­hal­tungs­pro­gramm muss­te selbst finan­ziert wer­den). Außer­dem wur­den wir von der Arbeit frei­ge­stellt, da wir zu die­ser Zeit Pra­xis gehabt hät­ten. Dafür haben wir jedoch regu­lär unse­re Ver­gü­tung erhal­ten, obwohl wir nicht für die Arbeit zur Ver­fü­gung stan­den. In man­chen Betrie­ben der Pri­vat­wirt­schaft weiß ich, dass Teil­neh­mer an sol­chen Ver­an­stal­tun­gen dafür kom­plett oder teil­wei­se auch Urlaub neh­men müs­sen oder unent­gelt­lich frei­ge­stellt wer­den. Da haben wir das in der Ver­wal­tung gut.

 

Schon mal vor­weg, mein Fazit wird lau­ten, dass man sich die Chan­ce nicht ent­ge­hen las­sen soll­te. Wenn euch das eines Tages auch ange­bo­ten wird.

 

Unser Ziel war Russ­land — genau­er die Groß­stadt St. Peters­burg oder auch das “Tor zum Wes­ten”. Wir wur­den also nicht nach Russ­land abge­scho­ben, son­dern hat­ten die Mög­lich­keit wäh­rend eines 3 wöchi­gen Aus­lands­auf­ent­halts die Kul­tur und Arbeits­welt in Russ­land ken­nen­zu­ler­nen.

 

Gestar­tet sind wir am 30.11.2014 mit dem Flug­zeug Rich­tung St. Peters­burg und am 20.12.2014 mach­ten wir uns auf den Weg zurück in Han­se­stadt. Aber was ist denn in die­sen 3 Wochen so alles pas­siert, das möch­te ich euch kurz umrei­ßen.

 

Mit bestimm­ten Län­dern ver­bin­det man meist — wie auch mit Per­so­nen — eine bestimm­te Erwar­tungs­hal­tung bzw. bestimm­te Vor­stel­lun­gen. So ist es auch mit Russ­land, das rie­si­ge kal­te Land in Asi­en, wo nur ver­ein­zelt Men­schen auf dem Land leben usw.. Doch ist das wirk­lich alles so? Gra­de auch die Kri­se in der Ukrai­ne ist ein The­ma, das im Moment bezüg­lich Russ­land sehr aktu­ell ist. Doch wie hat uns das betrof­fen?

 

Das The­ma hat uns im All­ge­mei­nen glau­be ich nicht berührt, mich zumin­dest nicht. Ich habe zwar mit einem Rus­sen dar­über gespro­chen, aber das war eine nor­ma­le Dis­kus­si­on über das Für und das Wider eini­ger Aspek­te der Kri­se, wie ich sie auch mit einem Deut­schen oder einem Por­tu­gie­sen oder wem auch immer hät­te füh­ren kön­nen. Ansons­ten war die Kri­se nie ein The­ma und auch nicht all­ge­gen­wär­tig wahr­nehm­bar. Da kann man also auch beru­higt sein. Mit den ande­ren Bil­dern von Russ­land kann man größ­ten­teils auch auf­räu­men, Russ­land ist z.B. nicht unbe­dingt kalt, da die­ses rie­si­ge Land auch vie­le Kli­ma­zo­nen umfasst. Sieht eigent­lich nicht viel anders aus, als in Deutsch­land und so ist es in den meis­ten Berei­chen. Aber um die Unter­schie­de wahr­zu­neh­men, müsst ihr das selbst mal sehen.

 

Ich bin ohne gro­ße Erwar­tungs­hal­tun­gen an das Prak­ti­kum her­an­ge­gan­gen, ich woll­te Erfah­run­gen für mich selbst und mein Berufs­le­ben sam­meln, egal wie sich dies auch gestal­ten möge. Es ist auch schwie­rig vor­her vor­zu­stel­len, wie es dann wohl sein wird, wenn man erst da ist, also bin ich ganz gelas­sen dar­an gegan­gen. Um ehr­lich zu sein, Russ­land wäre auch nicht mein ers­tes Wunsch­zi­el­land gewe­sen, aber ich woll­te mir die­se ein­ma­li­ge Chan­ce nicht ent­ge­hen las­sen. Man kann in so einem Prak­ti­kum vie­le unheim­lich wert­vol­le Erfah­run­gen sam­meln und es soll­te ja auch kein Urlaub sein, also viel­leicht bie­tet sich auch gra­de dann an, ein Land als Ziel zu neh­men, dass kein typi­sches Urlaubs­land ist und kul­tu­rell sehr unter­schied­lich zu Deutsch­land ist. Also ver­such­te ich, unvor­ein­ge­nom­men dort­hin zu rei­sen, um mir selbst ein Bild zu machen. Dabei habe ich fest­stel­len müs­sen, dass die Unter­schie­de gar nicht so groß sind, wie man viel­leicht ver­mu­ten wür­de.

 

Das liegt sicher­lich auch dar­an, dass es sich um so eine inter­na­tio­na­le Groß­stadt han­delt, die zudem noch, als Ver­knüp­fungs­punkt mit dem “Wes­ten” geplant und erbaut wur­de. Denn wie der ein oder ande­re viel­leicht weiß, ist St. Peters­burg nicht mit der Zeit aus Dör­fern oder der­glei­chen ent­stan­den, son­dern wur­de als gan­zes aus dem Nichts erbaut. Dort ist die Kul­tur Russ­lands nicht in Rein­form erhal­ten, wie es viel­leicht auf dem Land ist — aber das ist in Deutsch­land in den gro­ßen Städ­ten ja genau­so.

 

In der ers­ten Woche haben wir dann einen Sprach­kurs besucht und haben die Stadt etwas ken­nen­ge­lernt. Ein Sprach­kurs in Rus­sisch gehör­te eben­so dazu, wie ein obli­ga­to­ri­scher Besuch in den wich­tigs­ten Muse­en, als auch eine Stadt­rund­fahrt und der­glei­chen. Betreut wur­den wir durch­ge­hend von einer Orga­ni­sa­ti­on vor Ort, die uns auch immer als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung stand. Man muss also nicht befürch­ten, das man in die­ser rie­si­gen Stadt mit 5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern irgend­wo auf ver­lo­re­nem Pos­ten steht.

 

Vor dem Sprach­kurs braucht man auch kei­ne Scheu zu haben, da wird auf jeden Rück­sicht genom­men und es wer­den nur ein paar Grund­la­gen ver­mit­telt. Vor allem die kyril­li­sche Schrift und die rus­si­schen Zah­len waren wich­ti­ge Inhal­te, die einem auch beim Auf­ent­halt wei­ter­hel­fen. Also der typi­sche Tou­ris­ten­sprach­ge­brauch 😉

 

In der zwei­ten Woche begann dann der “har­te” Prak­ti­kums­all­tag. Schön ist schon mal, dass in Russ­land spät begon­nen wird zu arbei­ten. Wäh­rend 9 Uhr in Deutsch­land eher zu den spä­te­ren Start­zei­ten gehört, ist das in Russ­land schon eher ein frü­her Beginn. Ver­teilt waren wir alle auf unter­schied­li­che Unter­neh­men, z.B. Uni­ver­si­tä­ten, Schu­len oder in mei­nem Fall eine gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on der Pri­vat­wirt­schaft. Ich war zusam­men mit einem Klas­sen­ka­me­ra­den im “Cen­ter for Busi­ness Cul­tu­re”, also dem soge­nann­ten “Zen­trum für Unter­neh­mens­kul­tur”. Klingt im ers­ten Augen­blick nach einem schwer fass­ba­ren Begriff, lässt sich aber leicht mit Leben fül­len. Das Unter­neh­men küm­mert sich um Fort­bil­dun­gen für arbeits­su­chen­de Arbeit­neh­mer, ver­sucht die Unter­neh­mens­welt in Russ­land fai­rer zu gestal­ten und über­nimmt die Bera­tung von Ver­brau­chern, Unter­neh­mern, Ange­stell­ten und gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen vor allem in Fra­gen der sozia­len Ver­ant­wor­tung, aber auch z.B. Bera­tung in Rechts­fra­gen.

 

Wir saßen mit der Per­so­nal­re­fe­ren­tin des Unter­neh­mens zusam­men, die sich mit uns beschäf­tigt hat. Lei­der spricht die­se kein Eng­lisch und auch kein Deutsch, daher hat  eine der Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­te­rin­nen des Unter­neh­mens, als Über­set­ze­rin fun­giert. So war der Aus­tausch zwar etwas erschwert, da immer ein Mit­tels­mann dazwi­schen geschal­tet war, dies hat uns aber nicht wei­ter nega­tiv beein­flusst.

 

Als ers­tes wur­de uns die Arbeit des Unter­neh­mens näher gebracht und wir haben eini­ge Abtei­lun­gen ken­nen­ge­lernt. Dann wur­de mit uns bespro­chen, wel­che The­men wir ger­ne als Schwer­punk­te set­zen wür­den, da die­se beson­ders inter­es­sant für uns sind. Für mich waren die Arbeits­be­din­gun­gen, die schu­li­sche Aus­bil­dung und The­men die­ser Art inter­es­sant, da ich ja aus der Behör­de für Schu­le und Berufs­bil­dung kom­me. Wei­ter­hin war mir die inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz ein Haupt­au­gen­merk, gra­de wegen des brei­ten Kun­den­spek­trums, dass mich in der Pra­xis der Ham­bur­ger Ver­wal­tung erwar­tet. So habe ich bereits in mei­ner Pra­xis­zeit mit Rus­sen zu tun gehabt und rus­si­sche Unter­la­gen vor­ge­legt bekom­men, die ich nun bes­ser Nach­voll­zie­hen kann.

 

Bei allen The­men haben wir immer einen regen Aus­tausch gepflegt, es war für uns inter­es­sant, wie es in Russ­land ist und für die Rus­sen inter­es­sant, wie es denn in Deutsch­land oder all­ge­mein in Euro­pa ist. Gra­de in Russ­land gibt es vie­le Berei­che, die sich noch ver­bes­sern las­sen, als Bei­spiel nicht nur die Ver­wal­tung, son­dern auch die Gesund­heits­ver­sor­gung und das Schul­sys­tem. So haben wir auch eige­ne Vor­schlä­ge zu Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten ein­ge­bracht und unse­re Sicht­wei­sen mit denen der Mit­ar­bei­ter ver­gli­chen. Unse­re Zusam­men­ar­beit ging also wei­ter, als die rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung an die Prak­ti­kan­ten.

 

Zusätz­lich haben wir ande­re Arbeits­wei­sen erfah­ren, die uns sicher­lich an der ein oder ande­ren Stel­le hilf­reich sein wer­den. Gleich­zei­tig haben wir die Über­prü­fung der Web­site des Unter­neh­mens vor­ge­nom­men, es exis­tiert zwar eine deut­sche und eng­li­sche Ver­si­on, die jedoch durch Goog­le Über­set­zer ent­stan­den sind. Daher hat­ten wir die ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be, die­se Web­site zu kor­ri­gie­ren, so dass auch Kun­den die kein Rus­sisch kön­nen, von den ange­bo­te­nen Hil­fen pro­fi­tie­ren kön­nen.

 

Den Rest der Zeit konn­ten wir uns frei ein­tei­len, so gab es z.b. mitt­wochs die Mög­lich­keit an einem deut­schen Sprach­club teil­zu­neh­men (dis­ku­tie­ren und spie­len mit Rus­sen, die deutsch ler­nen), an einem Tag gab es eine 3D-Licht­show oder man hat den Abend in einer der dor­ti­gen Loka­li­tä­ten ver­bracht. Es gab auf jeden Fall viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, die wir auch genutzt haben.

 

Als Fazit kann ich sagen, wenn ihr so eine Mög­lich­keit habt, nutzt sie. Auch wenn ihr viel­leicht danach sagt, es hat euch nicht so gut gefal­len, so habt ihr immer noch unschätz­bar wert­vol­le Erfah­run­gen gesam­melt. Die sowohl euch hel­fen, als auch ger­ne in der Ver­wal­tung gese­hen wer­den. Gra­de in einer Stadt wie Ham­burg gehört auch Inter­es­se an ande­ren Kul­tu­ren zum Job in der Ver­wal­tung.

 

Also nichts wie Los, auf in die Ver­wal­tung und dann viel­leicht auch nach Russ­land…

 

Jetzt hat wie­der ein Schul­block begon­nen, bis April sind wir in der Ver­wal­tungs­schu­le und lang­sam gibt es die ers­ten Ergeb­nis­se der Zwi­schen­prü­fun­gen. Seid gespannt auf unse­re wei­te­ren Erleb­nis­se.

 

Gruß aus der Ver­wal­tungs­schu­le und “das vida­niya” (Rus­si­sche Ver­ab­schie­dung)

 

Kevin

 

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