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Der Blog vom Michel — Folge 1: “Wie eine Studiengruppe das erste Semester übersteht.”

Freitag, 14. März 2014 um 19:19 von Michel · Kategorie: Studium an der HAW, Theoretische Ausbildung

Da nun die “Semes­ter­fe­ri­en” (ein dua­ler Stu­dent hat kei­ne Feri­en, son­dern nur vor­le­sungs­freie Zeit *hehe*) vor­bei sind und der Ernst des Lebens die­se Woche wie­der star­te­te, möch­te ich euch mei­ne Erleb­nis­se aus dem ers­ten Semes­ter im Stu­di­en­gang Public Manage­ment und im Diens­te der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg näher brin­gen.

Die ers­ten drei Sep­tem­ber­wo­chen 2013 waren als Ori­en­tie­rungs­ein­heit (OE) straff durch­ge­plant, aber auch drin­gend not­wen­dig, um schnell und gezielt die For­ma­li­en des Stu­di­en­be­ginns abzu­ar­bei­ten (Hier sei auch den Tutor_innen der vor­he­ri­gen Jahr­gän­ge gedankt, wel­che uns ein­fühl­sam unter­stütz­ten). Hin­zu kamen struk­tu­rier­te Infor­ma­tio­nen zum wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten anhand des Ober­the­mas “Demo­gra­phi­scher Wan­del”. Dar­über wur­den dann am Ende der OE meh­re­re Grup­pen­re­fe­ra­te gehal­ten, wodurch wir bereits ein ers­tes Feed­back durch den betreu­en­den Pro­fes­sor und die Aus­bil­dungs­lei­tun­gen beka­men. Somit konn­te jeder selbst erken­nen, was noch zu ver­bes­sern war. Inner­halb die­ser ers­ten Zeit lag auch ein sehr inter­es­san­ter Hos­pi­ta­ti­ons­tag bei jeweils ver­schie­de­nen Ämtern und Behör­den, an dem man einen ers­ten “Back­stage­zu­gang” zum Ver­wal­tungs­han­deln bekam.

Nach den ers­ten Wochen hat­ten wir uns inner­halb unse­rer Stu­di­en­grup­pe eini­ger­ma­ßen beschnup­pert und auch unse­re zwei Archi­v­in­spek­tor­an­wär­ter waren mehr als nur “Semes­ter­gäs­te”. Lei­der ler­nen wir die ande­ren bei­den Stu­di­en­grup­pen unse­res Jahr­gangs nur teil­wei­se in den Semi­na­ren ken­nen, da unse­re Modu­le getrennt von ein­an­der ablau­fen. Der Vor­teil dahin­ter ist aber natür­lich die Mög­lich­keit der inten­si­ven Betreu­ung durch einen Dozen­ten auf jeweils ca. 15–20 Stu­die­ren­de.

Die ers­ten vier Mona­te ver­gin­gen durch den gut gefüll­ten Vor­le­sungs­plan und die inter­es­sant gestal­te­ten Ver­an­stal­tun­gen, z.B. Sozio­lo­gie, Per­so­nal­recht oder Zivil­recht, sehr schnell. Unter­bro­chen nur durch unse­re tol­le Auf­nah­me im Kreis der PuMa’s im Rah­men der Erst­se­mes­ter-Par­ty auf dem Ham­bur­ger Kiez, wel­che jähr­lich der jewei­li­ge Vor­gän­ger­jahr­gang orga­ni­siert. Trotz des straf­fen Zeit­plans pro Woche blei­ben aber durch die Wahl­se­mi­na­re Frei­räu­me für eige­ne Inter­es­sen und Vor­lie­ben. Hier­bei wird die Leis­tung durch Refe­ra­te oder Haus­ar­bei­ten abge­prüft, die man in 2 von ins­ge­samt 5 Semi­na­ren (auf 2 Semes­ter auf­ge­teilt) erbringt.

Nach dem Weih­nachts­ur­laub stand die Klau­sur­vor­be­rei­tung auf dem Pro­gramm, wofür uns qua­si 2 Wochen vor­le­sungs­frei gege­ben wur­de. Aus uns 16 unter­schied­li­chen Per­so­nen bil­de­ten wir bes­tens funk­tio­nie­ren­de Lern­grup­pen. Somit wur­de auch für eher abs­trak­te Wis­sen­schaf­ten wie “Volks­wirt­schafts­leh­re” gut gear­bei­tet.

To cut a very long sto­ry a litt­le bit shorter: Unse­re Stu­di­en­grup­pe ging aus den zwei Klau­su­ren mit einer Bestehens­quo­te von 100% her­aus und trotz­dem kommt der Spaß bei uns nun ver­blei­ben­den 4 Jungs und 10 Deerns defi­ni­tiv nie zu kurz. =D

Wenn die Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der klappt und man über Pro­ble­me auch redet, dann kann man in die­sem Umfeld gemein­sam ein­fa­cher gute Leis­tun­gen brin­gen und ganz bestimmt auch Freun­de, auf jeden fall aber Kolleg_innen für’s Leben fin­den!

Nächs­tes mal dann mehr über unse­re zwei­wö­chent­li­chen Tages-Ver­an­stal­tun­gen zu “Public Manage­ment in der Pra­xis” , dem Päd­ago­gik­se­mi­nar (für die unter euch, die eine Zukunft als Ausbilder_innen inner­halb der Ham­bur­gi­schen Ver­wal­tung anstre­ben) und … um auch mal die Grund­be­dürf­nis­se abzu­klop­fen … etwas zur Qua­li­tät & Aus­wahl in der Men­sa der HAW. =D

Bis neu­lich, euer Michel

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