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Praxiseinsatz — mit Einsatz in die Praxis

Dienstag, 7. Januar 2014 um 9:57 von cploetz · Kategorie: Erfahrungen aus der Praxis

Vie­le Grü­ße aus dem prak­ti­schen Teil mei­nes Stu­di­ums! Oder wie man es ganz offi­zi­ell nennt: Ein­übungs­pha­se II.

Aber mal ganz unbü­ro­kra­tisch gespro­chen: Ich bin momen­tan im 3. Semes­ter und das bedeu­tet für uns PuMa-Stu­den­ten, dass wir in die Pra­xis gehen. Dabei teilt sich das Semes­ter in 2 Abschnit­te, in denen man zwei unter­schied­li­che Behör­den durch­läuft. Die ers­te Behör­de ist immer die soge­nann­te Stamm­be­hör­de. War­um das so heißt, erklä­re ich spä­ter noch­mal. Hier erlebt man sei­ne Ein­übungs­pha­se I. Man soll hier die ers­ten Ein­drü­cke sam­meln und vor allem den nor­ma­len Wahn­sinn der Ver­wal­tung ken­nen­ler­nen. 🙂

Ich war von Anfang Sep­tem­ber bis Ende Novem­ber im Bezirks­amt Alto­na. Die­je­ni­gen von euch, die das Gebäu­de des Rat­hau­ses schon ein­mal gese­hen haben, ver­ste­hen, war­um ich schon vor Beginn der Pra­xis­zeit begeis­tert war. Denn kurz bevor es los­ging, waren mei­ne Kom­mi­li­to­nin­nen und ich bereits ein­mal vor Ort bei unse­rer Aus­bil­dungs­lei­te­rin und haben uns unse­re Aus­bil­dungs­stel­len geben las­sen. Ich wur­de im Per­so­nal­ser­vice ein­ge­setzt. Das Schö­ne dar­an war, dass ich ein eige­nes klei­nes “Feld” hat­te, was ich eigen­ver­ant­wort­lich beackern durf­te. Kei­ne Angst, ich wur­de nicht ein­fach so ins kal­te Was­ser geschubst und muss­te dann zuse­hen wie ich schwim­me. Nein, ganz und gar nicht. Die ers­ten Wochen wur­de mir alles gründ­lich gezeigt und mir über die Schul­ter gese­hen. Zu die­ser Zeit gab es noch eine ande­re Nach­wuchs­kraft im Team, die dort ihr Schluss­aus­bil­dung (6. Semes­ter) gemacht hat. Sie hat mir noch vie­le klei­ne Tipps für die Stel­le und auch für das Stu­di­um an sich gege­ben. Nach kur­zer Ein­ar­bei­tung durf­te ich dann selbst­stän­dig an mei­nem eige­nen Arbeits­platz arbei­ten. Das “Feld” erstreck­te sich über vie­le Berei­che: Rei­se­kos­ten, Dienst­rei­sen, Arbeits­be­frei­un­gen, Bil­dungs­ur­laub, Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen usw. Außer­dem durf­te ich auch in Sachen Aus­bil­dungs­lei­tung mit­hel­fen und auch in ganz art­frem­den Berei­chen über den Tel­ler­rand bli­cken. Das Team hat mich auf­ge­nom­men als gehör­te ich schon immer dazu und gaben mir nicht das Gefühl nur ein Lehr­ling zu sein. Ich war Teil des Gan­zen. Letzt­lich habe ich die drei Mona­te erfolg­reich bestan­den, sogar mit sehr guten Noten und bin sehr stolz dar­auf.

Dass Alto­na mei­ne Stamm­be­hör­de ist, bedeu­tet, dass ich im 6. Semes­ter dort auch mei­ne Schluss­aus­bil­dung mache und die dor­ti­ge Aus­bil­dungs­lei­tung pri­mär für mei­ne prak­ti­sche Aus­bil­dung Ansprech­part­ner ist. Lei­der darf ich aber nicht noch­mal in die glei­che Aus­bil­dungs­stel­le, damit ich noch ande­re Ein­drü­cke bekom­me.

Zu mei­ner 2. Stel­le kom­me ich ein ande­res Mal!

Also bis dahin!

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