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Daniel´s Blog — Folge 4: Pleiten, Pech und Pannen

Dienstag, 5. März 2013 um 14:27 von Daniel Schrenk · Kategorie: Studium an der HAW, Theoretische Ausbildung

Dezem­ber 2012

Es gibt Situa­tio­nen im Leben, da kommt man auf dem Gedan­ken, man wäre mor­gens bes­ser im Bett geblie­ben. In mei­nem Fall wäre es bes­ser gewe­sen, den kom­plet­ten Dezem­ber über im Bett zu blei­ben. Wobei diver­se Sachen ein­fach unver­meid­lich waren. Da hät­te auch ein Lie­gen­blei­ben nicht beson­ders gehol­fen.

Ange­fan­gen hat es gleich zum Beginn des Monats. Ich war froh dar­über, dass ich auf den letz­ten Novem­ber­ta­gen mei­ne Refe­ra­te hal­ten konn­te. Das The­ma war eigent­li­che abge­hakt. Aber eigent­lich ist Eigent­lich kein Wort und so kommt es, dass es mal wie­der anders kam. Pünkt­lich zur vor­weih­nacht­li­chen Zeit gab es ein Geschenk in Form eines Grup­pen­re­fe­ra­tes. Gut, ich gebe zu, das ist jetzt kein Welt­un­ter­gang. Und im Nach­hin­ein war die­ses “Ärger­nis” eine recht gute Note. Den­noch hat es mich ein­ge­bun­den.

Die eigent­li­che Plei­te­se­rie kam dann aber erst. Und sie ist im Grun­de fast nur pri­va­ter Natur. Aber sie hat den Monat bestimmt, wes­halb ich heu­te mal ein wenig abwei­che von dem Leben an der HAW.

Zuerst ging mei­ne SIM-Kar­te kaputt. Fast auf den Tag genau zu ihrem 10. Geburts­tag war sie der Mei­nung, dass sie nicht mehr funk­tio­nie­ren müs­se. ENDLICH habe ich mal das Leben ohne Smart­pho­ne (wieder)kennenlernen dür­fen. Und ich habe die Erkennt­nis erlangt, dass es heut­zu­ta­ge ohne nicht mehr geht. Mein Smart­pho­ne ist ja nicht nur ein Tele­fon. Es war auch zu die­sem Zeit­punkt der Zugang ins WWW, mei­ne Fahr­kar­te bei der Deut­schen Bahn und diver­se ande­re wich­ti­ge Din­ge. Und als klei­nen Bonus oben­drein: Der Tele­fon­an­bie­ter konn­te mir nicht sofort eine Ers­taz­kar­te geben, da mei­ne kaput­te SIM einst eine Pre­paid-Kar­te war, die zu einer Ver­trags­kar­te umge­wan­delt wur­de. Da ist es nicht mög­lich, die­se 1:1 umzu­tau­schen.

Eine Woche, einem Frei­tag, spä­ter ver­lor ich mei­ne Brief­ta­sche in der Deut­schen Bahn. Es war ja alles weg. Füh­rer­schein, Per­so­nal­aus­weis, Geld- und Kre­dit­kar­te, Stu­den­ten­aus­weis, Bahn­Card… usw. Auf mein Bit­ten hin beim Fund­bü­ro, mich sofort tele­fo­nisch (hat­te ja ne neue SIM 😀 ) zu infor­mie­ren, ob es sich ange­fun­den hat oder nicht, kam pünkt­lich am dar­auf­fol­gen­den Mitt­woch ein Brief, dass mei­ne Brief­ta­sche am Frei­tag im Fund­bü­ro abge­ge­ben wur­de. Vie­len Dank für das Gespräch. Ich hat­te näm­lich extra das PMP nach Abspra­che aus­fal­len las­sen, damit ich sofort am Mon­tag neue Papie­re und der­glei­chen bekom­me. Den Ärger (und vor allem das Geld) hät­te ich mir dann auch spa­ren kön­nen.

Inter­es­sant war es aber trotz­dem. Ich muss­te ja zum Ein­woh­ner­mel­de­amt und zur Füh­rer­schein­stel­le.… und man hat das Ver­wal­tungs­le­ben nun aus einer ganz ande­ren Per­spek­ti­ve betrach­tet.

Nun ging es ja so lang­sam aber sicher auf die Klau­su­ren zu, die im Janu­ar anstan­den. Da macht sich so ein Magen-Darm-Infekt schon ganz gut. Wozu in die Uni und sich auf die Klau­su­ren vor­be­rei­ten. (Auch­tung, hier steckt schon Iro­nie hin­ter).

Neben­bei ist dann mei­ne Wasch­ma­schi­ne aus­ein­an­der­ge­flo­gen und mein Lap­top (macht sich gut beim Refe­rat vor­be­rei­ten) hat die Hufe hoch­ge­ris­sen.… und der gan­ze Ärger, der da auch noch hin­ter­steckt, den erspa­re ich Euch an die­ser Stel­le mal. Ich war schon ein wenig froh, dass der Dezem­ber bald vor­bei war.

Aber ich bin mir sicher, dass es schon inter­es­sant für Max Schnaut­zer gewe­sen wäre.

In die­sem Sin­ne

Dani­el

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