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Daniel´s Blog – Folge 3: Ein Muggle kann das nicht verstehen

Montag, 25. Februar 2013 um 11:53 von Daniel Schrenk · Kategorie: Studium an der HAW

Novem­ber 2012 (bedingt durch eine Haus­ar­beit dies­mal nicht auf einem Frei­tag)

Moin, Moin

mir ist eine wahn­sin­ni­ge tol­le Idee gekom­men. Ich wer­de ein Buch schrei­ben. Dar­in wird es um einen jun­gen Mann gehen, der an eine spe­zi­el­le Schu­le kommt – näm­lich an eine Zau­ber­schu­le. Und an die­ser Schu­le wird es nur Schü­ler geben, die zau­bern kön­nen. Mein Prot­ago­nist hat zwar kei­nen Namen, aber die Initia­len sol­len auf jeden Fall H und P sein. Die­ser Schü­ler wird durch eine spre­chen­de Müt­ze dazu aus­er­wählt, sich einer Lern­grup­pe namens „Civi­lus Rech­tus“ anzu­schlie­ßen.

Dort lernt er Zau­ber­sprü­che wie „Sapuz“, „Eloa“ oder „Woiz“. Mit die­sen Sprü­chen kann er sich in der fie­sen Welt eines bösen Lords durch­set­zen, der die Mug­gles mit Strei­tig­kei­ten im Zivil­recht belas­ten will.

Die Geschich­te wird ganz gewiss ein Knal­ler. Zumal ich so viel Freu­de an ihr emp­fin­de. Man sieht die Welt da drau­ßen plötz­lich mit ganz ande­ren Augen. Und plötz­lich fragt man sich, ob der eine oder ande­re Ver­trags­ab­schluss in der Ver­gan­gen­heit wirk­lich so rech­tens war oder nicht.

Das Gan­ze wird dann noch umso mehr inter­es­san­ter, wenn man die Metho­dik erlernt, dass „Zau­ber­buch“ lesen zu kön­nen. Und das kann in der Tat ganz schön rät­sel­haft sein. Ein Bei­spiel gefäl­lig?

§ 118 BGB Man­gel der Ernst­lich­keit

Eine nicht ernst­lich gemein­te Wil­lens­er­klä­rung, die in der Erwar­tung abge­ge­ben wird, der Man­gel der Ernst­lich­keit wer­de nicht ver­kannt wer­den, ist nich­tig.

 

Wenn drei­mal der Wort­stamm „nicht“ in einem Satz auf­kommt, dann kann dies schon einen ver­wir­ren. Und selbst wenn es auf dem ers­ten Blick klar scheint, so soll­te den­noch ernst­haft die Fra­ge gestellt wer­den, was denn genau ein „Man­gel“, eine „Erwar­tung“ oder eine „Wil­lens­er­klä­rung“ ist. Hin­ter dem schein­bar „ein­fa­chen“ Ein­zei­ler steckt näm­lich mehr Mate­rie, als man anneh­men möch­te.

Aber dafür gibt es ja die Zau­ber­schu­le…. samt den Unter­richt und den Zau­ber­sprü­chen. Denn ganz ehr­lich: Ein Mugg­le kann das nicht ver­ste­hen.

In die­sem Sin­ne

 

PS: Nach inten­si­ver Recher­che bin ich zu der Erkennt­nis gekom­men, dass es bereits eine ähn­li­che Geschich­te gibt.  Und da ich mich nicht mit Vor­wür­fen eines Pla­gi­ats beschäf­ti­gen möch­te (scheint ja Mode zu sein), muss ich mir halt eine ande­re Geschich­te aus­den­ken.

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