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Daniel´s Blog – Folge 2: Der Sprung ins kalte Wasser

Freitag, 15. Februar 2013 um 17:56 von Daniel Schrenk · Kategorie: Studium an der HAW

Okto­ber 2012

Moin, Moin…

Es ist der ers­te Monat, in dem es gleich in die Vol­len geht. Nach­dem sich in der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che alle Dozen­ten nun alle vor­ge­stellt haben (und wir uns natür­lich auch), wis­sen wir nun, wer in wel­cher Lehr­ver­an­stal­tung (LVA) der jewei­li­ge Ansprech­part­ner ist. Die Woche fängt mit Public Manage­ment Pra­xis (PMP) an. Die­se Ver­an­stal­tung ähnelt mehr einem net­ten Sit-in denn einer Lehr­ver­an­stal­tung. Dies liegt zu einem schon mal dar­an, dass es nicht an der HAW ist, son­dern in einer Behör­de. Bei Käff­chen und Tee wer­den uns vie­le Din­ge erzählt, die eher einen prak­ti­schen Bezug haben. Die bei­den net­ten Damen (schö­nen Gruß von den 12´xern 😉 ) plau­dern dabei ger­ne mal aus dem Näh­käst­chen, wie ihre Zeit in Ham­burg so war, erklä­ren uns diver­se Details (z. B. die Bei­hil­fe im Krank­heits­fall) und stel­len uns auch gern mal Fra­gen und Auf­ga­ben. In einer solch locke­ren Atmo­sphä­re fängt die Woche schon mal gut an.

Nach­dem wir in der OE ja schon ein Refe­rat hal­ten muss­ten, kommt nun der nächs­te Ham­mer. Bin­nen der nächs­ten Wochen kom­men drei wei­te­re Refe­ra­te auf uns zu. Naja … oder mehr zwei. Denn eines war frei­wil­lig und eher zum Üben gedacht. Das mit den Refe­ra­ten ist schon so eine Sache. Man muss sich aus einem Pool von Fra­ge­stel­lun­gen ein The­ma her­aus­su­chen, wel­ches man dann bear­bei­tet. Das jewei­li­ge The­ma wird dann an einem fest­ge­setz­ten Ter­min vor­ge­tra­gen. Damit die gan­ze Sache abge­run­det wird, muss das Gan­ze auch noch visua­li­siert wer­den (z. B. Power Point). Das ver­mag ja alles noch ganz „easy“ klin­gen, wenn da nicht die Sache mit der schrift­li­chen Aus­ar­bei­tung wäre. Um ehr­lich zu sein, unterm Strich macht mir das inzwi­schen rich­tig Spaß. Aber zum Anfang hat­te ich da noch gewis­se Schwie­rig­kei­ten mit.

Aber wir sind nun mal an einer Hoch­schu­le, in der wis­sen­schaft­lich gear­bei­tet wird. Ein The­ma muss dem­nach wis­sen­schaft­lich bear­bei­tet wer­den. Ab der drit­ten Okto­ber­wo­che ent­schied ich mich, die Refe­ra­te nur noch in der Biblio­thek zu bear­bei­ten. Zu die­sem Zweck blieb ich immer bis 20 Uhr in der Biblio­thek. Denn hier hat man alle Bücher und Zeit­schrif­ten, die man braucht. Auch ein Inter­net­zu­gang ist vor­han­den. Und vor allem hat man hier sei­ne Ruhe und rela­tiv wenig Rei­ze, die einen ablen­ken könn­ten (z. B. TV zu Hau­se).

Man arbei­tet sich so lang­sam ein in das Leben eines Stu­den­ten. Aber den für mich per­sön­lich rich­ti­gen Dreh hat­te ich da immer noch noch nicht raus. Und so kam es, dass mei­ne Prio­ri­tä­ten­set­zung etwas sub­op­ti­mal war. Aber so ist das nun mal, wenn man ins kal­te Was­ser springt … irgend­wie muss man ja doch anfan­gen zu schwim­men.

Was das bedeu­tet, erfahrt Ihr aber spä­ter noch.

 

In die­sem Sin­ne,

 

Dani­el

 

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