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“Wir sind Hamburg! Bist du dabei?”

Mittwoch, 6. Februar 2013 um 11:48 von Annika S. · Kategorie: Auszubildende

Die­sen Spruch  las ich in der gan­zen Stadt.

 In der S-Bahn auf den klei­nen Wer­be­auf­kle­bern an den Fens­tern,  auf der Inter­net­sei­te der Stadt und auf grö­ße­ren Pla­kat­wän­den.

Ich woll­te dabei sein, denn mein beruf­li­cher Wunsch war es wei­ter­hin mit Men­schen zusam­men zu arbei­ten und auch der öffent­li­che Dienst hat­te mit bis­her gefal­len. Als gelern­te Bank­kauf­frau (einer Spar­kas­se in S-H) hat­te ich schon eini­ges im Umgang mit Kun­den und als Dienst­leis­ter im öffent­lich-recht­li­chen Rah­men gelernt.

Der Wunsch nach Ham­burg zu kom­men, war seit einer Ewig­keit da und so kam es, dass ich mich mit dem Gedan­ken bewarb: „ Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Als ich mei­ne Bewer­bung online absen­de­te, war es mitt­ler­wei­le Okto­ber 2011. Die Bewer­bungs­frist lief bereits seit Juli, sodass ich gera­de noch recht­zei­tig mei­ne Bewer­bung abschick­te, um evtl. im Okto­ber 2012 anfan­gen zu kön­nen.

Ich bewarb mich auf den mitt­le­ren Ver­wal­tungs­dienst, als Regie­rungs­se­kre­tär-Anwär­te­rin. Für mich war klar, dass ich nach mei­ner drei­jäh­ri­gen Bank­aus­bil­dung, eine etwas ande­re Rich­tung ein­schla­gen woll­te. Inter­es­sant für mich per­sön­lich war, dass die Aus­bil­dung „nur“ zwei Jah­re dau­er­te und ich die Chan­ce hat­te, einen siche­ren, gut bezahl­ten Beruf aus­zu­üben, bei dem ich wei­ter­hin mit Bür­gern und Kol­le­gen zu tun hat­te.

Kur­ze Zeit spä­ter erhielt ich die Ant­wort, dass ich im Janu­ar 2012 zum schrift­li­chen Test ein­ge­la­den wur­de. Also berei­te­te ich mich vor und dann war der Tag da. Mor­gens um 8:00 ging es los und bis ca. 14:00 Uhr soll­te es dau­ern. Typi­sche Auf­ga­ben sind Drei­satz, Pro­zent­rech­nung, Recht­schrei­bung und Zei­chen­set­zung. Ande­re Auf­ga­ben zie­len dar­auf ab, Logik anzu­wen­den z.B. ver­schie­de­ne geo­me­tri­sche For­men in die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge zu brin­gen oder in kür­zes­ter Zeit sich so vie­le Infor­ma­tio­nen, wie mög­lich zu mer­ken und die dann zu einem spä­te­ren Zeit­punkt wie­der­ge­ben.

All die­se Auf­ga­ben­ty­pen fin­det man mitt­ler­wei­le in unzäh­li­gen Büchern, sodass man unbe­dingt die Mög­lich­keit nut­zen soll­te, um sich vor­zu­be­rei­ten.

Tipp: Übt vor­her auf jeden Fall mit Stopp­uhr o.ä., so kann man trai­nie­ren mit dem Zeit­druck umzu­ge­hen. Der ist in die­sen Tests näm­lich der größ­te „Feind“  und bringt einen dann aus der Ruhe. In 99% der Fäl­le sind die Auf­ga­ben so kon­zi­piert, dass man sie gar nicht schaf­fen kann. Des­we­gen bleibt locker und ent­spannt, nie­mand vor Euch hat alle Auf­ga­ben geschafft.

Vie­le Grü­ße

Anni­ka

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